Fraktale Darstellung
Themen
Die fraktale Bilddarstellung (Selbstähnlichkeit) besagt, dass sich jedes Bild lokal als die verkleinerte Kopie seiner selbst darstellen lässt. Für die fraktale Entstehung des Bildes ist nicht wesentlich, wie diese verkleinerte Kopie konkret aussieht, sondern wo und wie sie im Bild entnommen wird. Das wo und wie dieser selbstähnlichen Bilddarstellung ist vergleichbar mit der Art und Weise und dem Ort des Pinselstriches, den ein Maler ausführt. In diesem wo und wie, der sogenannten Abbildungsvorschrift, steckt die Seele und Entstehungsgeschichte des Bildes, seine Kreativität, sein Typ, z.B. handelt es sich um eine Landschaft, einen Akt, ein Stillleben oder Portrait. Die verwendete Farbe, das verwendete Muster definieren die Wirkung, die Betonung (Tag, Nacht, Sommer, Winter) und heben die Realisierung des Themas hervor. In dieser Serie sind deshalb Bilder dargestellt, die eine solche Bildgenerierung aus sich selbst heraus darstellen.